Übersicht Verkehrsoptimierung
Korridor Bern-Südost

Das bestehende Strassennetz im Korridor Bern-Südost stösst schon heute in den morgendlichen und abendlichen Spitzenstunden an seine Leistungsgrenzen, insbesondere im Bereich der Autobahnanschlüsse Muri und Rubigen. Auf Grund der prognostizierten allgemeinen Verkehrsentwicklung und der Realisation grosser Entwicklungsgebiete wird die Verkehrsbelastung in den nächsten Jahren noch zunehmen.

Für die Bewältigung des künftigen Verkehrsaufkommens und die Vermeidung von Verkehrsüberlastungen mit Rückstau auf die Nationalstrasse, planen und realisieren das Bundesamt für Strassen ASTRA, das Tiefbauamt des Kantons Bern und die betroffenen Gemeinden deshalb gemeinsam Massnahmen im Bereich der Nationalstrasse, aber auch auf Kantons- und Gemeindestrassen für eine Verkehrsoptimierung im Korridor Bern-Südost. Es besteht zudem ein übergeordnetes, planerisches Interesse, die Entwicklungsstandorte von regionaler Bedeutung weiter zu entwickeln, trotz der grossen Verkehrsbelastung der Knoten in den Verkehrs-Spitzenstunden.

Mit den Massnahmen der Verkehrsoptimierung sollen die Funktionsfähigkeit und die Kapazitäten des Hochleistungsstrassennetzes und dessen Anschlüsse in Muri und Rubigen langfristig (d.h. mit einem Planungshorizont bis ins Jahr 2030) gesichert werden. Zugleich sollen auch die hoch belasteten Knoten auf den Kantons- und Gemeindestrassen leistungsfähiger und sicherer werden, und alle Verkehrsteilnehmer inklusive der öffentliche Verkehr und der Langsamverkehr davon profitieren können. Die Sicherstellung eines funktionierenden Strassennetzes ist zudem eine wichtige Grundlage für die in der Agglomeration angestrebte zukünftige Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung.

Die Website zum Korridor Bern-Südost zeigt, worum es in den einzelnen Projekten geht,  wer zuständig ist und verweist auf weiterführende Informationen.